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Wer organisiert Seminare für die pädagogische Begleitung?

Die der Zentralstelle des BAFzA zugehörigen Einsatzstellen können direkt für Ihre Freiwilligen Seminarmodule im Rahmen der pädagogischen Begleitung bei den Bildungszentren buchen / reservieren.

Für Einsatzstellen, die einem bundeszentralen Träger der freien Wohlfahrtspflege beziehungsweise einer anderen als der oben genannten Zentralstelle angehören, werden die Seminare von diesen Trägern / Zentralstellen organisiert und gebucht.

Fahrtkosten

Aufgrund der Veränderung der Richtlinien zu § 17 BFDG werden für alle Freiwilligen, mit denen Vereinbarungen nach dem 31.12.2012 abgeschlossen wurden, nur noch die Fahrtkosten zum Seminar zur Politischen Bildung vom Bundesamt erstattet. Für Freiwillige, die eine Vereinbarung bis zum 31.12.2012 mit dem BAFzA geschlossen haben, können noch gemäß den bisherigen Richtlinien Fahrtkosten für alle vereinbarten Seminarmodule geltend gemacht werden. 

Den Erstattungsantrag richtet die Einsatzstelle oder der Träger nach Seminarende innerhalb von sechs Monaten nach Beendigung der Dienstreise an das Fachreferat 302 im Bundesamt (Ausschlussfrist).

Grundsätzlich werden die Fahrtkosten der Bundesfreiwilligen nur zum Seminar im nächstgelegenen Bildungszentrum durch das Bundesamt übernommen. Jedes Bildungszentrum bildet den Mittelpunkt einer Region. Die Einsatzstellen der Region arbeiten mit diesem Bildungszentrum zusammen.

Es kann im Einzelfall vorkommen, dass aus fachlichen oder organisatorischen Notwendigkeiten heraus ein weiter entfernt gelegenes Bildungszentrum besucht werden muss. Diese Kosten werden dann erstattet, wenn eine Absprache mit dem Bundesamt stattgefunden hat.

Die Einsatzstellen werden gebeten, der/dem Bundesfreiwilligen die Kosten für die Hinfahrt am Anreisetag  und die Rückfahrt am Abreisetag zu den Bildungszentren vorzustrecken.

Die Erstattung der Fahrtkosten orientiert sich am Bundesreisekostengesetz, weist aber einige Besonderheiten auf.

Es werden die Kosten für regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel übernommen. Damit ist die Bahnfahrt 2. Klasse inklusive Zuschläge bzw. Reservierungsentgelte oder ein Linienbus gemeint, es kann sich im Einzelfall aber auch um einen Fährverkehr handeln.

Wir bitten Sie, bei der gemeinsamen Anreise von mehreren Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Einsatzstelle die günstigen Gruppentarife der Bahn oder Gruppenfahrkarten in Verkehrsverbünden zu nutzen.
 
Benutzt die/der Bundesfreiwillige ein Kraftfahrzeug, wird eine Wegstreckenentschädigung von  0,20 € je zurückgelegtem Kilometer erstattet. Eine Schadenshaftung bei Nutzung des privateigenen Kraftfahrzeugs seitens der Einsatzstelle wie des Bundesamtes ist ausgeschlossen. Die früher übliche Vergleichsberechnung mit den Kosten einer Bahnfahrt findet nicht mehr statt.  Die Obergrenze bei der Erstattung für die An- und Abreise mit dem Kraftfahrzeug liegt bei 150,00 €.

Die Mitnahme von anderen Bundesfreiwilligen wird nicht zusätzlich vergütet.
Die Auslagen für Taxikosten werden nur bei triftigen Gründen (kein ÖPNV) erstattet.

Unterbringung und Verpflegung in den Bildungszentren sind kostenlos. Eine Auszahlung dieser Leistungen als Tagegeld oder ähnliches ist nicht möglich.

Für die Erstattung der Fahrtkosten benutzen Sie bitte das Formular aus dem Download-Bereich rechts.